Lobende Erwähnung für “Assessment” am Dokumentarfestival Dokka 2014 in Karlsruhe

Jurybegründung:

Die Kamera richtet unseren Blick auf eine Leerstelle. Dort wird gleich ein Mensch Platz nehmen und Auskunft geben müssen. Der Film bringt uns in die ungemütliche Situation, selbst zum Assessor des Gesagten und Gesehen zu werden. Das System des Neoliberalismus greift aus dem Film auf uns über. Das sieht einfach aus. Aber durch die kluge Montage wird dadurch eine intensive und hochkomplexe Auseinandersetzung mit den Formen staatlicher Nötigung.