The Pile

 

Eine Improvisation mit Michela Flück und David Röthlisberger

African Mirror

Gardi, Afrika, Scans, Fotoarchiv,

 

Die Entwicklung meines neuen Dokumentarfilmprojekts African Mirror ist finanziert. Der Film hat das Werk René Gardis als Ausgangspunkt.

Park Bags

 

Video für Park von David Röthlisberger, Michela Flück und mir

 

Zwei neue Kurzfilme

Es gibt zwei neue No-Budget-Kurzfilme von mir auf Vimeo zu sehen, entstanden in Ouagadougou und Genua.

 

Armél, développeur

 

 

Atelier

 

newTree DVD

 

Alle Filme die ich für die NGO newTree realisierte, sind auf dieser schönen DVD (Gestaltung: Lars Egert) gesammelt. Die DVD kann man hier bestellen, die Filme sind auch auf Youtube in fünf Sprachen (Deutsch, Français, English, Mooré und Fulfulde) zu sehen.

Lobende Erwähnung für “Assessment” am Dokumentarfestival Dokka 2014 in Karlsruhe

Jurybegründung:

Die Kamera richtet unseren Blick auf eine Leerstelle. Dort wird gleich ein Mensch Platz nehmen und Auskunft geben müssen. Der Film bringt uns in die ungemütliche Situation, selbst zum Assessor des Gesagten und Gesehen zu werden. Das System des Neoliberalismus greift aus dem Film auf uns über. Das sieht einfach aus. Aber durch die kluge Montage wird dadurch eine intensive und hochkomplexe Auseinandersetzung mit den Formen staatlicher Nötigung.

Pressestimmen für “Assessment”

 

 

«Hier wird über Schicksale entschieden» – Interview im Strassenmagazin Surprise

 

«Der Film ermöglicht einen Einblick, was dabei herauskommt, wenn der politische Diskurs über den Sozialstaat von den Vorgaben der Effizienz und der Kontrolle geprägt wird.» – Andreas Schneitter, Tageswoche

 

«Mischa Hedinger skizziert diese paradoxe Situation mit kühler Gelassenheit, exakter Beobachtungsgabe und raffinierter Gestaltung.» – Regula Fuchs, Der Bund

 

«Der formal strenge, kurze und wichtige Film stellt absolut elementare Fragen unseres Zusammenlebens.» – Raphael Amstutz, Bieler Tagblatt

 

«Zuschauer zum Hinschauen zwingen» – Interview im St. Galler Tagblatt

 

«Unerschrockenen und unglaublich formbewusst.» – Geri Krebs, NZZ

 

«Schnörkellos und frei von jeder Sentimentalität verschafft uns Hedinger Zugang zu dieser von der Öffentlichkeit verborgenen Schnittstelle zwischen dem Schweizer Staat und seinen schwächsten Gliedern(…) Ein hochaktuelles und kontroverses Stück Schweizer Politkino.» – Reto Bühler, Programmation Kino Xenix Zürich

 

«Hedinger hat sich in eine längst noch nicht ausgelotete dokumentarische Nische gewagt.» – Michael Sennhauser, SRF 2 Kultur

 

«Mischa Hedinger empfiehlt sich nicht bloß als findiger Beobachter und hinterlistig präziser Erzähler. Er denkt und untersucht die Zumutungen neoliberal durchformter Realität von der Wahrnehmungs- und Machtmaschine Film her.» – Aus der Jurybegründung des “Carte Blanche”-Nachwuchspreises der Duisburger Filmwoche

 

Aktuelle Screenings finden sich auf der Webseite des Filmes.

 

Preis an der Duisburger Filmwoche

Assessment gewinnt den «Carte Blanche»-Nachwuchspreise des Landes NRW, dotiert mit € 5000. Der Preis ist mit einem Mentorat von Harun Farocki verbunden. Jurybegründung:

 


Situationen transparent machen; erkennen, was sich dem Auge entziehen will; einblicken, um Handeln zu ermöglichen. So lauten einige der wichtigsten Losungen des Dokumentarischen. So lauten aber auch die Arbeitsvorgaben zahlloser staatlicher Kontrollinstanzen, die sich im Dienst des Gemeinguts meinen. Sehen, als soziale Praxis, heißt Kontrolle, Abgleich, Prüfung. Für den Filmemacher, den wir auszeichnen, ist das kein Sündenfall des Dokumentarischen, sondern Arbeitsgrundlage.

 
Der Film, der uns hier auf ihn aufmerksam gemacht hat, beobachtet Beobachter bei ihrer Arbeit: In einstündigen Sitzungen soll geklärt werden, ob Menschen wieder Leistung tragen können, wie sie sollen. Ein Optimierungs-Schauspiel mit mäßigem Erfolg: Selbstentfaltungs- Floskeln laufen ins Leere, Machtdynamiken werden von der Kamera entziffert, Misstrauen ist die Konstante. Zugleich werden wir vom Wissen der Institutionen versucht, selbst ins Begutachten zu verfallen. «Assessment», so heißt der Film, prüft auch unseren eigenen Willen zum Ressentiment. Und Mischa Hedinger, so heißt der Filmemacher, empfiehlt sich nicht bloß als findiger Beobachter und hinterlistig präziser Erzähler. Er denkt und untersucht die Zumutungen neoliberal durchformter Realität von der Wahrnehmungs- und Machtmaschine Film her. Diese Klammer zeigt sich, blickt man auf frühere Arbeiten zurück, als durchgängige Handschrift und zentrales Interesse Hedingers. Wir sind gespannt, was als nächstes kommt.

 

+ Protokoll der Diskussion an der Duisburger Filmwoche